Erbauer / Besitzer: Carsten Kalder Sportboot "Wet Dream" Das unter dem o.g. Namen fahrende Sportboot stammt ursprünglich von der Firma "Equipage", von der es unter dem Namen "Monaco 100" hergestellt und vertrieben wurde. Es wurde von mir gebraucht in einem recht desolatem Zustand erworben - der Rumpf sowie das Deck hatten viele Spannungsrisse, die auf eine schlechte Auswahl der verwendeten Hölzer (zu jung, zu feucht) bei der Herstellung hinweisen. Diese Risse wurden von mir mit einer farblich passenden Holzspachtelmasse geschlossen und verschliffen. Sämtliche Kunststoff-Beschlagteile sowie die Innenausstattung baute ich aufgrund der bevorstehenden Restaurierung ab/aus. Auf diese Prozedur folgend begann der Neuaufbau des Sportbootes. Nach dem die zuvor genannten Reparaturen an den Rissen beendet waren, wurden Schleif- und Lackierarbeiten ausgeführt - nach jedem Klarlackauftrag wurde das gesamte Boot ab- bzw. angeschliffen; in Verbindung mit G4-Bootslack ergab es ein sehr gutes Ergebnis. Nach rund einer Woche Arbeit war das Boot fertig zum ausrüsten. Die ursprünglichen Kunststoff-Beschlagteile wurden gegen solche aus verchromten Messingguß ausgetauscht und mit dauerelastischem Klebstoff verbaut. Zum einen dichtet dieser Klebstoff das Bohrloch der Beschlagteilbefestigung im Rumpf ab und zum anderen kann man die Teile leichter entfernen wenn wieder einmal eine Auffrischung der Lackierung ansteht. Technisch wurde das vorhandene Equipment durch höherwertige Komponenten ersetzt bzw. umgebaut - dazu gehört die Änderung der Wellenlagerung durch Aufrüstung mit selbst auf der Drehbank gefertigten Lagersitzen für Kugellager und Dichtring; Austausch der Kunststoff-Motorkupplung gegen eine aus einer Messing-Gummi-Kombination (schlag- und schwingungsdämpfend); Motortausch - nun treibt ein 700er Neodym an, welcher mit angelöteter Bürstenkühlung und Alukühlschlangenmantelkühlung modifiziert wurde -; und letztendlich ein Metallpropeller. Nach einigen Testläufen mit verschiedenen Propeller mit unterschiedlichen Durchmesser bzw. Steigungen fiel die Entscheidung zugunsten einem mit 45mm Durchmesser und einer 1,2er Steigung. Mit dieser ist der Motor mit dem direkten Schraubenantrieb nicht überlastet (es reicht eine Staurohrwasserkühlung für den Motor aus) und erreicht mit einer Lipo-4S-8 Ampére Versorgung eine beachtliche Geschwindigkeit sowie eine geschätze Fahrzeit von 40 Minuten, in welcher man das elegante und fast geräuschlose Fahrbild dieses Modells genießen kann. |